Die Geschichte des Virgin London-Marathon
Das Rennen wurde von allen begeistert aufgenommen: den Läufern, den tausenden von Zuschauern am Streckenrand sowie den Fernsehzuschauern, die das Rennen im Fernsehen bei der BBC verfolgen konnten.
Im darauf folgenden Jahr bewarben sich mehr als 90.000 hoffnungsvolle Läufer aus der ganzen Welt um eine Startnummer, doch nur 18.059 Läufer konnten zugelassen werden.
Seitdem ist das Rennen kontinuierlich gewachsen – in Bezug auf Größe, Qualität und Beliebtheit. Es hat sich als eines der wichtigsten Rennen im Sportkalender etabliert und wird mittlerweile jedes Jahr in mehr als 150 Länder weltweit im Fernsehen übertragen.
Insgesamt 607.848 Läufer haben beim London-Marathon seit 1981 das Ziel erreicht. Eine Rekordzahl von 35.256 war es alleine im Jahr 2005.
Die Finisher haben im Laufe der Jahre schätzungsweise mehr als 235 Millionen Pfund an Spendengeldern für diverse Wohltätigkeitsverbände gesammelt. Darüber hinaus hat die London Marathon Ltd einen Überschuss von mehr als 18 Millionen Pfund für den London Marathon Charitable Trust hervorgebracht. Mit diesem Geld werden Projekte zur Verbesserung der Freizeitangebote in den Londoner Bezirken unterstützt.
Von 1982 bis 1993 war das Ziel des Rennens auf der Westminster Bridge. 1994 zwangen Bauarbeiten an der Brücke die Veranstalter, das Ziel an einen neuen, möglichst spektakulären Ort zu verlegen: Die Lösung war The Mall, direkt vor dem Buckingham Palace. Seitdem blieb das Ziel des Rennens dort.
