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Über den real,- BERLIN-MARATHON

Eine Gruppe von Läufern von einem der angesehensten Leichtathletikvereine in Deutschland, dem SC Charlottenburg, organisierte den ersten BERLIN-MARATHON im Jahr 1974. 1981 wurde das Rennen vom Grunewald ins Stadtzentrum von West-Berlin verlegt. Unterstützt von den drei westlichen Alliierten (Großbritannien, Frankreich und den USA) entwickelte sich der BERLIN-MARATHON schnell zum größten und hochklassigsten Marathon Deutschlands. Nach dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 begann eine neue Ära. Am 30. September 1990, drei Tage vor der Wiedervereinigung, führte die Strecke des Marathons durch das Brandenburger Tor sowie beide Teile Berlins. Im Jahr 2001 unterbot die Japanerin Naoko Takahashi hier als erste Frau die 2:20-Stunden-Marke. Für das Rennen 2003 wurde der flache und schnelle Rundkurs dann erheblich geändert. Paul Tergat, der mit 2:04:55 Weltrekord lief, war der Erste, der die neue Ziellinie überquerte und durch das Brandenburger Tor lief, dem Symbol der Wiedervereinigung. Im letzten Jahr schaffte es dann der äthiopische Laufstar Haile Gebrselassie, erneut einen Weltrekord aufzustellen: Er verbesserte bei der 34. Auflage Paul Tergats Weltrekord auf 2:04:26. Der real,- BERLIN-MARATHON hat sich bis heute zu einem der weltweit besten Straßenrennen entwickelt.

Teilnehmerlimit:  
40,000 

Premiere: 
1974

Größtes Teilnehmerfeld:  
35,783 Finisher (2008)

Teilnehmerentwicklung der letzten Jahre:

Jahr Finisher Männer Frauen
2003 30,709 25,105 5,604
2004 28,023 22,802 5,221
2005 30,382 24,511

5,871

2006 30,190 24,103 6,087
2007 32,638 26,136 6,502
2008 35,783 28,354 7,429

Geschätzte Zuschauerzahl:
1,5 Millionen

Preisgeld:  
$ 340.000 (je $ 64.000 Dollar für Sieger und Siegerin)

Weltrekorde (Männer): 
2:03:59 – Haile Gebrselassie, 2008
2:04:55 - Paul Tergat, 2003
2:06:05 – Ronaldo da Costa, 1998

Weltrekorde (Frauen): 
2:19:46 – Naoko Takahashi, 2001

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