Cheruiyot und Prokopcuka bauen in Boston Vorsprung in World Marathon Majors-Serie aus
Im Kampf um die ersten Titel der World Marathon Majors (WMM) sicherten sich Robert K. Cheruiyot (Kenia) und Lidiya Grigoryeva (Russland) mit Siegen beim 111. Boston-Marathon die meisten Punkte (25). Die Sieger trotzten nicht nur dem extremen Wetter sondern auch ihren starken Konkurrenten und verbesserten damit einerseits ihre Position in der aktuellen Tabelle der WMM-Serie. Zugleich übernahmen sie die Führung in der WMM-Serie 2007-08, die in Boston begann. Die Serien laufen jeweils über zwei Jahre und überlappen.
Cheruiyots Sieg in 2:14:13 Stunden war sein dritter Sieg beim Boston-Marathon (zugleich sein zweiter in Folge) sowie sein dritter Erfolg bei einem WMM-Rennen hintereinander. Nach Boston 2006 hatte er im Oktober beim LaSalle Bank Chicago-Marathon ebenfalls gewonnen. Diese Siegserie verschafft ihm nun mit 75 WMM-Punkten einen komfortablen Vorsprung auf dem ersten Rang. James Kwambai (Kenia) holte sich mit seinem zweiten Platz in Boston in 2:14:33 die ersten 15 Punkte in der WMM-Wertung. Sein kenianischer Landsmann Stephen Kiogora kam als Dritter ins Ziel, hat nunmehr 25 WMM-Punkte und ist somit Zweiter in der Tabelle.
Jelena Procopcuka (Lettland) baute ihren Vorsprung in der Serie 2006-2007 mit einem zweiten Platz in Boston aus. Die Siegerin des ING New York City-Marathons im November 2006 hat nun 55 Zähler. Lidiya Grigoryevas WMM-Konto weist nach ihrem Boston-Sieg in 2:29:18 Stunden 26 Zähler auf. Damit rangiert sie gleichauf mit Deena Kastor (USA), die als Fünfte in Boston noch einen Punkt bekam, auf Rang vier. Grigoryeva hat zugleich die Führung in der WMM-Serie 2007-2008 übernommen.
Die letztjährige Boston-Marathon-Siegerin Rita Jeptoo (Kenia), die am Montag Vierte wurde, liegt auf Platz zwei in der WMM-Tabelle 2006-2007.
Die World Marathon Majors-Serie wird nun beim Flora London-Marathon am kommenden Sonntag, 22. April, fortgesetzt. Nach dem heutigen Boston-Marathon stehen noch fünf Rennen in der Serie 2006-2007 auf dem Programm: der Flora London-Marathon, die IAAF Weltmeisterschaften in Osaka, der real,- BERLIN-MARATHON, der LaSalle Bank Chicago-Marathon und der ING New York City-Marathon.
